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Die Religionen

Camille Flammarion, L'Atmosphère: Météorologie Populaire (Paris, 1888),

Religionen entspringen dem Wunsch der Menschen, die Trennung von Gott zu überwinden.

Was ist Religion?


Laut wikipedia ist "Religion" der Sammelbegriff für Weltanschauungen und Systeme von Sinngebung, die mit dem Glauben an etwas "Übernatürliches" wie eine höhere Macht verbunden sind. Diese stellt man sich in Form von Göttern oder Geistern beziehungsweise - losgelöst von Personen und Gegenständen - einfach als wirkende Kraft vor, die das Schicksal "von oben" lenkt.


Fast alle Religionen und Sekten beanspruchen, die einzige Wahrheit zu besitzen. Diese "Wahrheiten" widersprechen sich jedoch untereinander so sehr, dass sie nicht alle zugleich "wahr" sein können. Das gilt für die heiligen Bücher, die Lehren weiser Männer wie Buddha, Laotse, Tao usw., die Privatoffenbarungen der Gurus, Yogis, Medien und Sektengründer, die Ideen der Philosophen und Ideologen usw.. Jedesmal ist etwas anderes "wahr". Irgendwo in dieser Vielfalt von Religionen, Ersatzreligionen, Glaubenskonzepten und Gottesvorstellungen befindet sich möglicherweise die Wahrheit. Aber wo?


Es lassen sich zumindest vier Grundkonzepte erkennen: Atheismus, Polytheismus, Pantheismus und Monotheismus. Was besagen diese Konzepte im einzelnen?


Atheismus:

Der Glaube an keinen Gott; der Mensch tritt an die Stelle Gottes. Einen Beweis für die Nichtexistenz Gottes allerdings konnte der Atheismus noch nie erbringen. Er ist also nicht wissenschaftlich oder objektiv, sondern nur eine eigene Art von Religion.

Formen: Philosophien und Ideologien wie Humanismus, Liberalismus, Existentialismus, Marxismus, Anarchismus usw.


Polytheismus:

Der Glaube an viele Götter; an Ahnengeister, Totemfiguren, Dämonen usw.; der Bereich der Natur- und Primitiv-Religionen. Es herrscht wohl allgemeine Übereinstimmung darüber, dass in diesen Bereich der Gott, der als mögliche Realität hinter allem Leben steht, nicht zu suchen ist. Wenn hier überhaupt irgendeine Realität wirksam wird, dann handelt es sich um die negativer, okkult-dämonischer Mächte.


Pantheismus:

Der Glaube an einen Gott, der alles einschließt und erfüllt - gut und böse, den Kosmos, die Natur, alle Lebewesen, jeden Menschen. Dieser Gott ist ganz und gar Nicht-Person; ein unpersönliches "ewiges Gesetz" (Karma) oder eine unbestimmte "kosmische Kraft". Die Wurzeln dieses Glaubens finden sich im Hinduismus und Buddhismus. Ende letzten Jahrhunderts wurde er von den Theosophen-Anthroposophen in den Westen importiert. In moderner Form findet man ihn heute in vielen Sekten, bei Spiritisten und in der "New-Age"-Bewegung wieder. Selbst viele Menschen mit christlichem Hintergrund stellen sich Gott als eine Art pantheistische, Nicht-Person-hafte unbestimmte Kraft vor.


Monotheismus:

Der Glaube an einen einzigen, Person-haften Gott, wie er sich in den monotheistischen Religionen Christentum, Judentum und Islam findet. Hier ist der Mensch entweder unter dem Prinzip des Gesetzes (Islam und Judentum) oder der Gnade (Christentum). Entweder steht er einem strengen, unnahbaren Gesetzes-Gott oder einem gütigen, Anteil nehmenden Vatergott gegenüber.


Führen alle Religionen zu Gott?

Ist der Anspruch der Bibel, "einzig" wahre Informationsquelle über den "einzig" wahren Gott zu sein, nicht maßlos intolerant? Führen die verschiedenen Religionen nicht alle zum gleichen Gott? Und sind sie nicht nur unterschiedliche Entwicklungsstufen auf dem Weg dahin?


Dieser Gedanke, so schmerzhaft es für manche sein mag, ist nicht schlüssig. Wir halten heute "Wahrheit" allgemein für "relativ". In Bezug auf moralisch-ethische Werte und religiöse Lehren sind wir "tolerant", weil wir meinen, dass es keinen absoluten Bezugspunkt gibt. Wenn aber Gott existiert, gibt es einen absoluten Bezugspunkt. Dann ist nicht unsere Meinung maßgebend, sondern allein die Wahrheit Gottes. Und dann ist es einfach logischerweise nicht möglich, dass all die unterschiedlichen und oft direkt gegensätzlichen religiösen "Wahrheiten" und Werte Systeme vom gleichen Gott stammen und zum gleichen Gott hinführen. Und dann sind sie auch keineswegs alle "wahr", sondern entweder menschliche Vorstellungen oder aber Götzendienst - die Anbetung von dämonischen Mächten.


Das ist keine Intoleranz und Diskriminierung Andersdenkender, sondern einfach eine Beschreibung des Sachverhalts. Gott liebt zweifellos alle Menschen und möchte sich allen offenbaren. Aber unser Ziel muss die Wahrheit sein. Toleranz gegenüber einer Lehre, die nicht der Realität entspricht, schafft eine trügerische Scheinsicherheit und Gleichgültigkeit. Es wäre wie Toleranz gegenüber einer nicht tragfähigen Brücke. Auch diese bricht ja erst dann, wenn es darauf ankommt. Verlasse ich mich auf einen nicht realen Gott oder Glauben bis zum Tode, bin ich verloren.


Gott ist nicht schizophren


Der religiöse Pluralismus versucht, alle Religionen unter einen Hut zu bringen. Dabei übersieht er eines: dass göttliche Wahrheit immer absolut ist. Die verschiedenen Religionen unterscheiden sich nicht viel in Bezug auf den Menschen, aber in Bezug auf Gott hat jede eine andere Vorstellung. Gott kann nicht zugleich ein persönlicher, liebender, gerechter Schöpfergott sein und auf der anderen Seite ein unnahbarer Gott der willkürlichen Vorherbestimmung (Kismet im Koran). Oder ein "göttliches Es" von 33 Einzelgöttern mit Millionen Untergöttern (Hinduismus). Auch kein unpersönliches "ewiges Gesetz" (Buddhismus); kein Totempfahl oder menschlicher Vorfahre (Animismus) und schließlich auch nicht die "Tiefe des Seins" (Philosophie), "der autonome Mensch" (Humanismus) oder ein "zwischenmenschliches Ereignis" (unbiblische Theologie).


Eines widerspricht dem anderen; eine Dialektik ist hier nicht möglich. Die verschiedenen Gottesvorstellungen schließen einander aus.


Das Thema der Erlösung


Dass nicht alle Wege zu dem Einen Gott führen, haben wir gesehen. Wo finden wir dann Erlösung? Im Grunde gibt es nur zwei Prinzipien der Erlösung, und die sind einander total entgegengesetzt: Entweder Selbsterlösung oder Erlösung durch göttliche Vergebung.


Die Möglichkeit der Vergebung ohne Eigenleistung findet sich nur in der Bibel - durch Jesus Christus. In allen anderen Religionen dagegen herrscht das Prinzip der Selbsterlösung: durch Einhalten von Ritualen (Islam), Abarbeiten der Karmaschuld (Hinduismus, Buddhismus, Anthroposophie); Selbstrechtfertigung durch gute Werke, Leistungen und eigene Verdienste (Humanismus, Traditions-Christentum); Befolgen der Vorschriften selbsternannter Gurus und Offenbarungsempfänger (Sekten) usw..


Der Gott der Bibel ist der einzige, der Gnade schenkt.

Im Lexikon steht dazu: unverdiente Gunst, Zuneigung, Hilfe, Güte, Nachsicht, Schonung, Wohltat ohne Erwartung einer Gegenleistung, Barmherzigkeit, Wohlwollen. Das Gegenteil von Gnade ist Ungnade, Willkür, Gnadenlosigkeit,
Unbarmherzigkeit.


Gottes Gnade ist kein herablassendes Gönnertum. Gottes Gnade ist eng verknüpft mit dem Versprechen, dass Gott einen nicht fallen lässt. "Denn es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der HERR, dein Erbarmer." (Jesaja 54,10)

Die Botschaft von Jesus war eindeutig: Gott liebt Menschen, ohne dass sie es sich verdienen können. Nicht wenn der Mensch gut, brav und tugendhaft ist, liebt Gott. Gott liebt bedingungslos, weil er es so will. Er schaut wohlwollend auf die Menschen. Er erwartet keine Gegenleistung. Vor ihm muss man nichts leisten, niemand sein; man kann sich einfach niederlassen, um auszuruhen. Das ist Gnade. Das Leben und Sterben von Jesus sollte der endgültige Beweis dieser Liebe und Gnade Gottes zu den Menschen sein.


Quelle: Ingmar Niederkleine (evangelikal.de)


Über die christliche Botschaft sagt Timothy Keller:

„Die christliche Botschaft ist, dass wir nicht durch unser Tun erlöst sind, sondern durch das, was Christus für uns getan hat. Das Christentum ist also nicht religiös oder irreligiös. Es ist grundsätzlich anders.“

Religionen im Vergleich – Über Gemeinsamkeiten & Unterschiede

Der postmoderne Mensch bedient sich im Supermarkt der Religionen wie er es gerade braucht. Hier ein bisschen Wellness, hier ein bisschen Yoga, dann noch eine Prise Meditation. Eine Prise Manitu.... und an den Festen geht er in die Kirche.


Copyright: Street Art by Klet Abrahèm

Aber....


Glauben alle Religionen an denselben Gott?


"Jesus und die Weltreligionen"

Das folgende Video zeigt einen Vortrag von Dr. Johannes Hartl zu diesem Thema.

Veröffentlicht am 26.04.2016

Sind alle Religionen Wege zu Gott? Oder ist das Christentum nicht eigentlich total intolerant wenn es behauptet, das einzige Wahre zu sein? Was bedeutet inter religiöser Dialog und was Mission, wenn Respekt für den Nächsten und Liebe zur Wahrheit aufeinander treffen?

Bei Jesus geht es nicht um Religion, sondern um eine persönliche Beziehung. Jesus Christus ist erfahrbar. Wir können mit Ihm reden und wir dürfen Antworten erwarten. 

Eine kleine Geschichte dazu:

Ein Chinese erzählte einmal in seiner bildhaften Sprache die Erfahrungen seines Lebens: Ich war in eine tiefe Grube gefallen. Mit allen Anstrengungen versuchte ich herauszukommen, doch gelang es mir nicht.


KONFUZIUS

Endlich kam Konfuzius vorbei und sprach: „Mein Sohn, wenn du meiner Lehre gehorcht hättest, würdest du dich jetzt nicht in dieser Grube befinden." „Das weiß ich", schrie ich, „aber das hilft mir jetzt nichts. Hilf mir, dann werde ich deine Lehren befolgen." Aber Konfuzius setzte seinen Weg unbekümmert fort und ließ mich ohne Hoffnung zurück.

BUDDHA

Da schaute ein anderer über den Rand der Grube. Es war Buddha. Er kreuzte die Arme und sagte: „Mein Sohn, nur wenn du deine Arme kreuzt und deine Augen schließt und in einen Zustand völliger Ruhe und Unterwerfung kommst, so wirst du einmal das Nirwana (das ewige Nichts) erreichen, gleichwie ich. Du musst dich in allen äußeren Umständen gleichgültig verhalten, so wirst du Ruhe finden."


MOHAMMED

Mit stürmischen Schritten näherte sich Mohammed, beugte sich über den Rand und schaute in die Grube. „Mann, mach keinen solchen Lärm. Gewiss, du bist in einer elenden Lage. Hast du Angst? Du brauchst dich nicht zu fürchten. Sieh, es ist der Wille Allahs, dass du da hineingefallen bist ... Bedenke das! Wer kann sich seinem Willen widersetzen? Sprich das Bekenntnis aus: ,Allah ist groß und Mohammed ist sein Prophet.' Murmel dieses Bekenntnis, bis dein Mund sich für ewig schließt ... und geh dann unter... Du wirst hernach das Paradies doppelt genießen." Und Mohammed ging weg ... Aber mich elenden Menschen rettete er nicht!


JESUS CHRISTUS

Danach hörte ich eine Stimme: „Mein Sohn!" Aufblickend sah ich das Antlitz Jesu, des Sohnes des Menschen, voller Liebe und Mitgefühl. Kein Vorwurf kam über seine Lippen. Sofort kam ER zu mir in die Grube herab. ER gab ja sein eigenes Leben, um mich zu retten. ER umschlang mich mit seinen Armen, hob mich aus der Grube und setzte meine Füße auf festen Boden. ER zog mir meine schmutzigen Kleider aus und bekleidete mich mit seinem eigenen Kleid. Dann stillte ER meinen Hunger und zum Schluss sprach ER: „Folge mir, und Ich werde dich von nun an leiten und deine Füße vor dem Fall bewahren!" Darum, so schloss der Chinese, wollte ich ein Christ werden, und nun folge ich JESUS nach.

Quelle: Der Weg zum Glück, Frohe Botschaft, Hagen-Haspe 

Das Fischle.de

Jutta Janeschitz

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