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Die Hand Gottes in meinem Leben

Copyright: Pixabay.com - CC0 Public Domain 

Der gelbe Müllsack: eine gaaanz alte Geschichte

2002 

Irgendwann im Jahr 2002 mussten wir, wie viele andere Haushalte in der Leimener Gegend, unsere schöne große „Grüne Tonne“ gegen eine kleinere umtauschen. Selbstverständlich hatten wir dann irgendwann zu viel Müll und zu wenig Tonne, so dass ich für meine angesammelten, recycelbaren Plastikflaschen eine „alternative“ Lösung finden wollte.


Als ich nun eines Morgens dabei war, eine Tüte voll mit Plastikflaschen mit in die Firma zu nehmen, um sie dort „dem allgemeinen Firmenmüll zuzuführen“, hatte ich den Eindruck, dass Gott mir sagte, „die Firma hat genug mit ihrem eigenen Müll. Das hast du nicht nötig, Ich bin doch bei dir.“ Und ich schämte mich. Der HERR sagte, „Ich werde das Problem auf Meine Weise lösen. Aber wenn du jeden Tag Flaschen mit nimmst, lässt du nicht zu, dass Ich dir helfen kann.“ Und Er zeigte mir einen gelben Müllsack, den mir jemand hinhielt, damit ich alle meine Flaschen auf einmal loswerden konnte. Ich wusste zwar nicht wie der HERR das machen wollte, aber ich wurde sehr, sehr neugierig und sagte, okay Herr, wenn Du das so willst, dann machen wir das so, und hörte auf, meine Flaschen selber loswerden zu wollen.


Einige Zeit später, als ich langsam wieder angefangen hatte, die eine oder andere Flasche „unterzubringen“, kam mein Mann mit mehreren gelben Müllsäcken nach Hause und sagte, dass er einer Bekannten von meinem Ärger mit den Plastikflaschen erzählt hatte und dass sie ihm daraufhin angeboten hätte, unsere Flaschen mit in ihren Müll zu nehmen. Sie wohnt an einem anderen Ort und hat unsere Probleme nicht!!!


Ich konnte es nicht fassen! Genau so einen gelben Müllsack hatte ich gesehen und das war genau die Lösung, die unser HERR mir versprochen hatte! Unser Vater ist treu bis in den kleinsten Dingen!

Die kahle Wand

Irgendwann 2006

Eines Tages blickte ich auf die kahle Wand in meinem Arbeitszimmer und dachte mir, dass da bald was hinmüsse. Aber was? Ich hatte keine Lust auf einfache Bilder oder Landschaften oder Fotos. Ich wollte Bilder mit Botschaft, Bilder die mein Herz berühren würden. Und was ist dann besser als Bilder mit Zitaten aus dem Wort Gottes? Inspiration pur…


Aber woher nehmen? Ich wusste nicht, ob es die Bilder einfach zu kaufen gab, und vergaß das Thema bald wieder. Die Zeit verging.


Eines schönen Sonntagmorgens hatte ich so gar keine Lust aufzustehen um zum Gottesdienst zu gehen. Aber Gott drängte mich. Ich spürte, dass Er es war… aber ich war sooo verschlafen und träge… ich konnte mich nicht aufraffen. Dann, auf einmal, Katzenmiauen auf der Strasse! Ich raus aus dem Bett, erstens weil ich Katzen liebe und zweitens weil wir selbst eine Katze hatten und ich befürchten musste, ihr sei etwas passiert. Ich schaute aus dem Fenster und es war das Kätzchen unserer Nachbarn, das mit ihrem Hundefreund spielte. Aufatmen.


So. Jetzt war ich aber wach! Ich musste über mich selbst lachen, darüber wie einfach es doch war, mich aus dem Bett zu bekommen. Ich zog mich an und ging in die Gemeinde zum Gottesdienst.


Und dann, als ich ankam, sah ich es. Ich sah, warum ich unbedingt heute hier sein sollte! Ein Haufen Bilder mit Bibelzitaten zum Mitnehmen!! Ich habe mich so gefreut und natürlich gleich mehrere Bilder mitgenommen. Für meine kahle Wand. Von Gott.


Er hat mich an dem Morgen beschenkt, mit den Bildern die ich mir gewünscht hatte, und nur ER wusste, wie er mich aus dem Bett kriegen konnte. Ich muss heute noch darüber schmunzeln, über Gottes Güte und die liebevolle Art, wie Er mit uns umgeht.

Hilfe für ein unruhiges Herz

(Januar 2009)

Mein Mann leidet an einer fortschreitenden Herzschwäche. Manchmal kommt es vor, dass er keine Luft bekommt oder dass das Herz aus seinem Rhythmus gerät. Er liegt dann da, und kann nichts anderes tun als zu warten, bis es "wieder geht".


Eines Morgens ging es ihm schlecht, und ich wusste nicht, was ich tun sollte. Er wollte keinen Krankenwagen und keinen Notarzt. Ich saß bei ihm und konnte nicht einmal richtig beten. Aber Gott sah meine Not und half mir.


Jesus sagte zu mir "nutze die KRAFT des Kreuzes". Und das tat ich auch! Was genau am Kreuz passierte, werde ich wahrscheinlich nie richtig verstehen. Aber ich weiß, dass die ganze göttliche Kraft Jesu notwendig war um die Last der Schuld und Sünde der ganzen Menschheit zu tragen und die daraus resultierende Trennung von Gott zu überwinden. Als der Vorhang im Himmel zerriss, war es geschehen, das Versöhnungs Werk Christi war vollbracht.


Ich legte Lobpreis Musik (christliche Musik) auf. Dann holte ich ein kleines hölzernes Kreuz aus meinem Zimmer und legte es meinem Mann auf das bebende Herz. Ich dankte Gott für Sein Opfer am Kreuz und vertraute meinen Mann der Kraft des Kreuzes an. Danach ließ ich ihn schlafen.


Als mein Mann eine Weile später wieder aufwachte, sagte er zu mir, "du kannst das Kreuz jetzt wieder wegnehmen. Es ist ganz kalt." Ich dachte, was? Ein hölzernes Kreuz? Kalt? Dann sagte er zu mir, dass das Kreuz auf seinem Herz ganz warm wurde, und dass sein Herz sich sofort beruhigt hatte, als ich das Kreuz darauf gelegt hatte.


So ist das mit Jesus. Ich kann nur staunen und dankbar sein.


P.S. Dass er später auch geheilt wurde, kannst Du hier lesen.

Der Sturz

Sommer 2011

Ich bin seit vielen Jahren keine schlanke Frau mehr. Wenn ich mich bewege, bewegen sich 90 Kilo durch die Gegend, wenn ich springe, hüpfe, laufe, dann spüre ich das Übergewicht und meine Gelenke sind auch nicht gerade glücklich über die Belastung.


Trotzdem hatte ich mich aufgetan, an einem Sommer Nachmittag bei Freunden nach dem Grillen, das Flaschenspiel mit zu spielen. Man stellt eine gefüllte Flasche auf den Boden und ein anderer muss mit einem Ball die Flasche umwerfen. Solange die Flasche liegt, läuft das Wasser aus und man muss sich beeilen, den Ball wieder zu haben bevor die Flasche leer ist… (oder so ungefähr..). Tatsache ist, ich habe den Ball geworfen, die Flasche umgeworfen und bin los gerannt, den Ball zu holen… als ich gegen einen Stein stolperte und mit gekrümmten Rückrat auf der Sitzfläche einer Holzbank landete, die an der Wand stand. Beim Aufprall hörte ich ein Knacken und mir wurde schlecht, ich hatte Rückenschmerzen und stand etwas neben mir.


Sofort haben die Geschwister angefangen, für mich zu beten. Sie legten ihre Hände auf meinen Rücken, auf die Stelle, wo es geknackst hatte und baten unseren Herrn nicht einmal einen blauen Fleck aufkommen zu lassen.


So war es dann, dass ich mich erholte, und keinerlei (!!) Nachwirkungen von dem Sturz hatte!

Ich will nicht darüber nachdenken, was hätte passieren können. 90 Kilo mit voller Wucht auf die Holzbank an der Wand geschleudert und dann noch falsch rum gelandet …


Ich bin heute noch sehr, sehr dankbar beim Herrn für das Gebet meiner Geschwister und für Gottes Bewahrung und Schutz!!!

Das Begräbnis meiner Mutter

5. Juli 2011

Meine Mama wurde 86 Jahre alt.

Sie war schon länger nicht mehr ganz gesund. Sie wog nur noch 37 Kilo und musste jeden Tag Infusionen bekommen, damit sie nicht austrocknet. Um 0.30 Uhr in der Nacht vom 30. Juni zum 1. Juli hat ihr Herz aufgehört zu schlagen. Sie war schon seit Tagen in einem quasi permanenten Schlafzustand, also nehme ich an, dass sie auch im Schlaf verstorben ist. Bei uns kam der Anruf um 1.00 Uhr an, wir zogen uns an und fuhren gleich hin... Mami war noch warm, aber sie sah genauso aus wie in den letzten Wochen, nur eben ohne Herzschlag und ohne Atem. Ich bleib noch eine Weile bei ihr, konnte nicht so recht begreifen was passiert war, aber ich habe mich für sie gefreut.


Am nächsten Tag fingen die ganzen Vorbereitungen an, sie musste abgeholt werden. Gott sei gedankt für gute Freunde! Ein guter Freund von uns ist Bestatter und hat sich gleich um die Mami gekümmert. Ich war bei ihr bis sie abgeholt wurde -und wieder danke ich Gott für meine Freunde- Maggie war die ganze Zeit bei mir. Wir konnten uns in aller Ruhe und mit ganz viel Frieden von Mami verabschieden.


Die Beerdigung war ganz besonders. Es war so ein schöner Gottesdienst! Von ihrer Gemeinde -ihren Geschwistern- organisiert und gehalten, wurde sie als Mensch und Schwester gefeiert. Wir alle dankten Gott dafür, dass wir genau wissen dürfen wo sie ist, und dass wir sie wieder sehen werden!


Auf dem Weg zum Grab überfiel mich dann ganz kurz nur ein Zweifel. Was ist, wenn es doch nicht so ist, wie es in der Bibel steht? Was ist, wenn ich mir alles nur einbilde? Mir wurde Bang ums Herz. Aber Gott hat mich gesehen, Er hatte mich an der Hand auf dem Weg zum Grab meiner Mutter… Der Weg führte direkt auf ein große steinerne Figur von Jesus am Kreuz zu und Gott sagte zu mir, „schau mal genau hin, in welche Richtung der Sarg Deiner Mama jetzt getragen wird.“ Und ich schaute auf ihren Sarg und das steinerne Kreuz, wie der Sarg direkt zwischen den ausgestreckten Armen Jesu war und sich auf Ihn zubewegte… Das gab mir meinen Frieden zurück!


Es ist wahr, Gott lässt keines Seiner Kinder allein. Weder meine Mama auf ihrem letzten Weg noch mich in meinen Zweifeln!

Die Hand meines Gottes in meinem Leben kann ich jeden Tag spüren. Es gibt noch viele andere Geschichten, die ich mit der Zeit hier erzählen werde... 

Das Fischle.de

Jutta Janeschitz

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