Das Problem (der Sündenfall)

"Der Lohn der Sünde ist der Tod..." (Römer 6,23)

Autor unbekannt

Was ist "Sünde" genau?


Sünde ist der Zustand der Trennung von Gott. Man kann es mit dem Bild von dem Stecker und der Steckdose vergleichen. Durch die Steckdose wird der Stecker oder das Gerät das dran ist, mit der Stromquelle verbunden. Adam und Eva waren von Anfang an mit der „Stromquelle“ Gottes verbunden, sie sollten MIT Gott leben, die Erde genießen und glücklich sein. Gott ging sogar mit ihnen spazieren. Sie sollten sich die Erde untertan machen und sich vermehren und die Erde bevölkern. Sie hatten alle Freiheiten außer einer. Gott sagte zu Adam, "wenn du von dem Baum der Erkenntnis isst, wirst du sterben." Nun wissen wir alle, dass Adam von dem Baum gegessen hat. Er hätte es selbst wahrscheinlich nicht getan, aber Eva hat ihn überredet, weil sie wiederum der Schlange glaubte.


Warum hat Gott überhaupt den Baum der Erkenntnis in den Garten Eden gestellt?


Um den Menschen die Chance zur freien Entscheidung zu geben. Gott wollte keine Marionetten, die Menschen sollten sich frei für ihn oder gegen ihn entscheiden können. Der Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen war dieser Punkt der Entscheidung. Hier konnten Adam und Eva wählen, ob sie Gott gehorchen wollten oder nicht.


Welche Konsequenzen hat die Trennung von Gott für Mensch und Erde?


Durch Adams Ungehorsam entstand eine entscheidende Situation für die Geschichte der Menschheit. (Adam hätte die Situation noch retten können, wenn er richtig reagiert hätte. Aber er gab Eva die Schuld, und Eva gab der Schlange die Schuld. Also war es „niemand“ gewesen, der gegen Gottes Willen gehandelt hatte.). Tatsache ist, dass der Mensch sich unbewusst unter die Herrschaft des Teufels stellte als er der Schlange gehorchte, und weil Gott dem Menschen die Erde anvertraut hatte, übergab er die Erde gleich mit. Als Adam und Eva von der göttlichen Quelle des Lebens getrennt wurden, wurde die Erde mit ihnen von der Quelle des Lebens getrennt.


Somit übernahm der Teufel die Herrschaft über Mensch und Erde und die Sünde verbreitete sich wie ein Virus, und brachte Tod und Verderben über die Menschheit und die ganze Schöpfung. So, wie es geschrieben steht:  "Der Lohn der Sünde ist der Tod." (Römer 6,23)


So ist es bis heute. Wenn wir geboren werden, werden wir in diese Trennung hinein geboren. Wir sind also von Geburt an von Gott getrennt. Deshalb sind wir "Sünder", weil wir diesen Zustand der Sünde von Generation zu Generation vererbt bekommen.


Getrennt von Gott und unter der Herrschaft Satans, sind wir nicht so wie Gott uns erdacht hatte. Wir sind...

  • egoistisch, denken zuerst an uns selbst (heißt heute "Individualismus" und wird gefeiert),
  • stolz, rechthaberisch, lieblos, selbstgerecht, wir wissen es besser als Gott.
  • wir lügen und verdrehen die Wahrheit (die kleine Notlüge… ),
  • wir betrügen (ich nehme mir nur was mir gehört, der kleine Seitensprung...),
  • wir tun Dinge, die wir später bereuen, die anderen oder uns selbst schaden.

(Eine kleine Frage an dieser Stelle, um das vorhergesagte zu unterstreichen: Müssen wir unseren Kindern beibringen zu lügen oder die Wahrheit zu sagen?)


Das ist die schonungslose Wahrheit über uns. Gott sagt:


Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer. Da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der nach Gott fragt. Alle sind sie abgewichen und allesamt verdorben. Da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer...

(Römer 3:10-12)


... denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen heraus böse Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habgier, Bosheit, Arglist, Ausschweifung, Missgunst, Lästerung, Hochmut, Unvernunft. Alle diese bösen Dinge kommen von innen heraus und machen den Menschen unrein.

(Markus 7, 21)


In diesem Zustand können wir durchaus ein Leben auf dieser Erde leben. Gott hat seine Güte nicht von der Erde weggenommen. Außerdem hat Er den Menschen mit Stärke und Intelligenz ausgestattet. Der Mensch ist kreativ, hat Talente und alles was er braucht, um mehr oder weniger gut zu leben. Das Problem liegt tiefer.


Das Problem ist diese innere Sehnsucht nach Frieden, die in unserem Herzen wohnt.
Unsere Seele weiß, dass sie Gott gehört. Wir alle wissen, dass es Ihn gibt. Manche suchen Ihn, andere laufen vor Ihm weg, wieder andere versuchen Ihn durch Taten oder ein gutes Leben "zufrieden zu stellen", andere ignorieren Ihn und andere wollen nichts von Ihm wissen. Aber ganz tief in der Seele sitzt diese Sehnsucht. Eine Sehnsucht nach der Verbindung mit Gott, der ewigen „Stromquelle“ die uns Frieden gibt, die uns heilt, die unserem Leben den Sinn verleiht. Wir versuchen diese Sehnsucht irgendwie zu stillen, aber es hilft nichts. Keine Philosophie, keine Religion, keine Arbeit, kein Geld, kein Hobby, keine Leidenschaften, keine Drogen....

Nichts kann diese Sehnsucht nach Frieden mit Gott stillen, als allein Er selbst.


Der Mensch ohne Gott macht seine eigenen Pläne, folgt seinen eigenen Maßstäben und lebt nach seinen eigenen Regeln. Wir halten uns selbst für gut und meinen, Gott müsste das doch genauso sehen... Aber so ist es nicht. In Wahrheit sind wir Gefangene der Sünde, und die Sünde macht uns blind für Gott. Dieser Zustand führt uns dahin zu glauben, dass wir Gott nicht brauchen. Aber Tatsache ist, dass selbst die Luft die wir atmen uns von Gott geschenkt ist. In der Bibel, Sprüche 16, 25 steht: "
Manch einer wähnt sich auf dem richtigen Weg - und läuft geradewegs in den Tod." (HfA)


Wie hätte Gott es sich gewünscht?


Gott hätte gewollt, dass wir mit Ihm und in Frieden und Freiheit miteinander leben, dass unser Leben gut ist, dass wir glücklich sind.


Die 10 Gebote


Weil Er uns zurück haben will, gab er uns die
10 Gebote, damit wir erkennen können, was wir falsch machen. Wenn wir nicht wissen, was wir falsch machen, können wir nicht umkehren. Jeder von uns kann sich irgendwo wiederfinden. Es gibt niemanden auf der Welt, der sie alle erfüllen kann. 

Sogar bei den 10 Geboten offenbart sich die Trennung von Gott. Der Mensch tut was er will:

Es gibt zwei Versionen der 10 Gebote Gottes. die Biblische, oben, und die allgemein bekannte, an die Weisheit der Menschen "angepasste" Katholische Version (später auch von den Protestanten angenommen), die das zweite Gebot gestrichen, dafür das 10. Gebot einfach in zwei geteilt hat. 

Ein Gedanke dazu...

Ein wohlbekannter Sprecher startete sein Seminar, indem er einen 50 Euro Schein hoch hielt. In dem Raum saßen insgesamt 200 Leute.


Er fragte: “Wer möchte diesen Schein haben?”

Alle Hände gingen hoch.

Er sagte: “Ich werde diesen 50 Euro Schein einem von euch geben, aber zuerst lasst mich eins tun.”

Er zerknitterte den Schein.

Dann fragte er: “Möchte ihn immer noch jemand haben?”

Die Hände waren immer noch alle oben.

Also erwiderte er: “Was ist, wenn ich das tue?”

Er warf ihn auf den Boden und rieb den Schein mit seinen Schuhen am dreckigen Untergrund.

Er hob ihn auf, den Schein; er war zerknittert und völlig dreckig.

“Nun, wer möchte ihn jetzt noch haben?”

Es waren immer noch alle Arme in der Luft.

Dann sagte er:

“Liebe Freunde, wir haben soeben eine sehr wertvolle Lektion gelernt. Was auch immer mit dem Geld geschah: Ihr wolltet es haben, weil es nie an seinem Wert verloren hat. Es war immer noch und stets 50 Euro wert."


Es passiert oft in unserem Leben, dass uns schlimme Dinge passieren, wir abgestoßen, zu Boden geworfen, zerknittert, und in den Dreck geschmissen werden. Das sind schmerzhafte Tatsachen aus dem alltäglichen Leben in einer kaputten Welt. Dann fühlen wir uns, als ob wir wertlos wären. Aber egal was passiert ist oder was passieren wird, wir werden niemals an Wert verlieren. Schmutzig oder sauber, zerknittert oder fein gebügelt, wir sind immer noch unbezahlbar für DEN, der uns über alles liebt.


Der Wert unseres Lebens kommt nicht davon, dass wir einen tollen Job haben oder tolle Sachen haben, oder tolle Reisen machen, oder tolle Leute kennen, oder wir toll aussehen. 

Der Wert unseres Lebens kommt davon,

dass Gott, der allmächtige Schöpfer des Universums, uns WOLLTE! 

Autor unbekannt

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Jutta Janeschitz

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